Ein Bett aus Wasser

Jeder kennt es, mittlerweile ist es schon zu so etwas wie einem Kultobjekt geworden – das Wasserbett. Seit seinem Boom in den 60er Jahren des kürzlich vergangenen Jahrhunderts, hat sich das Wasserbett jedoch weiter entwickelt und ist nun in vielen verschiedenen Ausführungen und Varianten erhältlich. Auch nach seiner großen Boom Phase ist das Wasserbett heute noch beliebt, nur auf die Qualität wird heute viel stärker geachtet als damals.

Eine kleine Geschichte zur Entwicklung des Wasserbettes

Wasserbetten sind eigentlich viel älter, als man denken würde. Denn die Idee beziehungsweise das Grundprinzip gibt es schon seit sehr langer Zeit: Nomaden in der Wüste benutzten klugerweise schon eine Art Vorgänger des Wasserbettes. Ein Sack, meist aus Tierhäuten, wurde mit Wasser gefüllt und tagsüber auf einem Kamel befestigt, von dem er dann den ganzen Tag herumgetragen wird. Bei den Temperaturen in der Wüste heizt sich das Wasser im Sack natürlich sehr stark auf und behält seine Wärme dann auch relativ lange. So konnte man den aufgewärmten Sack als perfekte wärmende Schlafunterlage verwenden.

Dieser erfinderische Geist steckt wohl auch heute noch dahinter, wenn man sich die vielen Neuentwicklungen des Wasserbettes ansieht. Doch nicht so schnell. In der Geschichte des Wasserbettes gibt es noch eine weitere wichtige Station. Denn schon im 19. Jahrhundert wurde ein ähnliches Konzept wie das der Wasserbetten angewandt, und zwar in der Medizin. Damals baute man für extrem schmerzempfindliche Patienten spezielle Betten, da man diese sonst – beim Liegen in normalen Betten – schrecklichen Schmerzen auslieferte. Zum Beispiel bei Patienten mit schweren Verbrennungen der Haut muss jede Berührung mit hartem Material vermieden werden – das Bett kann also gar nicht weich genug sein. So bespannte man mit Wasser gefüllte Becken mit Planen – und baute damit ein ideales Bett für Schmerzpatienten.

Nach dem Boom der Wasserbetten, der wie bereits erwähnt in den 60ern einsetzte, wollte man in den 80ern ein Patent anmelden. Da war man allerdings etwas zu spät dran, denn diese Bestrebungen wurden nicht erfüllt und zwar mit der Begründung, dass das Prinzip des Wasserbetts bereits zum aktuellen Stand der Technik zählt.

Verschiedene Arten des Wasserbetts

Heute ist das Wasserbett so weit weiter entwickelt worden, dass man zwischen mehreren Arten der bequemsten aller Liegearten wählen kann. Nachdem es zuerst nur so genannte Hard Side Betten auf dem Markt gab, findet man heute zum Beispiel auch Soft Side. Die alten Hard Side Modelle waren Wasserkerne, die nur in speziell dafür vorgefertigten Bettgestellen einsetzbar waren.

Mit den neuen Soft Side Wasserbetten kann man aber nun praktisch jedes Bett in ein Wasserbett verwandeln. Wichtig ist nur, dass man beim Kauf des Wasserbetts bereits welchen Zubehör für das jeweilige Modell benötigt. Denn Zubehör Wasserbetten gibt es sehr viel Verschiedenes und auch immer für die unterschiedlichen Modelle geeignetes. Wer also lange etwas von seinem Wasserbett haben möchte, der sollte ein wenig auf die Pflege und richtige Wartung der kleinen Wohlfühloase achten.

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